Almased Diät: Als Fastenkur nicht sinnvoll
Die Almased Diät wurde Mitte der 80er Jahre von Hubertus Trouillé entwickelt. Eigentlich handelt es sich nicht um eine herkömmliche Diät, die Almased Diät ist vielmehr eine proteinmodifizierte Fastenkur. Diese ist aber auf keinen Fall mit dem bekannten Heilfasten zu vergleichen.
Zu Beginn der Almased Diät wird der Darm, wie beim Heilfasten mit Hilfe von Glaubersalz oder einem Klistier, komplett entleert. Dann beginnt die eigentliche Almased Diät, hierbei nimmt man zunächst 3- bis 4-mal am Tag einen speziellen Vitalkost Drink zu sich. Dazu sollen 3 Liter Kalorienfreie Getränke getrunken werden. Morgens und abends ist ein dünn mit Butter bestrichenes Brot erlaubt. In den folgenden Phasen der Almased Diät bestehen die 4 bis 5 Mahlzeiten des Tages aus dem bereits erwähnten Vitalkost Drink, der mit fettarmer Milch angerührt wird.
Ab dem dritten Tag werden dann nur noch zwei der drei täglichen Mahlzeiten durch einen Vital Drink ersetzt, bis das Wunschgewicht erreicht ist. Um die Darmtätigkeit anzuregen sind oft weitere Gaben von abführenden Mitteln erforderlich. Das kann mit der Zeit zu einer gewissen Gewöhnung führen und ist nicht zu unterschätzen, denn der Darm wird so schnell träge.
Zwar verspricht diese Diät einen schnellen Gewichtsverlust, aber die Ernährung ist sehr einseitig und somit auch eintönig. Wer auf eine geregelte Verdauung Wert legt, wird um Hilfsmittel wie Weizenkleie oder Leinsamen nicht herum kommen.
Leider bietet diese Diät keine dauerhafte Umstellung der Essgewohnheiten. Der Lerneffekt, was gesunde und ausgewogene Ernährung angeht, ist so gleich Null, der Jo-Jo Effekt damit vorprogrammiert.
Über den Autor
Petra ist Journalistin und passionierte Freizeitsportlerin. Sie ist auf gesunde Ernährung und Wellness spezialisiert.


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