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Babys vor erblich bedingter Neurodermitis schützen

Was Eltern tun können, um Neurodermitis möglichst nicht an ihre Kinder weiterzugeben, erklärt das Apothekenmagazin "Baby und Familie" in der November-Ausgabe. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Ekzem oder eine Allergie auch beim Nachwuchs auftritt liegt bei 60 bis 80 Prozent. Dr. Ulrich Wahn von der Klinik für Pädiatrie der Charité Berlin rät deshalb, Säuglinge mindestens vier Monate zu stillen. Andernfalls sollten die Kleinen mit hypoallergener Säuglingsmilch ernährt werden.

Außerdem sollten Eltern besonders die Hausstaubmilben-Gefahr und Schimmelbildung im Haus im Auge haben. Beides seien häufige Allergie-Auslöser, so der Mediziner. Auch der Verzicht aufs Rauchen sowie auf Hunde und Katzen könne den Ausbruch von Neurodermitis bei erblicher Vorbelastung verhindern. In Zukunft könne womöglich eine Schluckimpfung für stark gefährdete Babys helfen. Wissenschaftler der Charité werten dazu gerade eine Studie aus, sagt Dr. Wahn im Magazin.

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