Burn-out & Depression: Deutsche haben Angst

Die Angst an Burn-out und Depression zu erkranken ist in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr deutlich gewachsen. Nach Angaben einer Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK fürchte sich mittlerweile mehr als jeder Dritte vor derartigen psychischen Leiden. Am meisten ängstigen sich die Deutschen jedoch weiterhin vor einer Krebserkrankung.

Neben Depression und Burn-out ist jedoch Krebs nach wie vor die Krankheit, vor der sich die Deutschen am meisten fürchten. 73 Prozent der Bundesbürger ängstigen sich den Ergebnissen der Forsa-Umfrage zu Folge vor bösartigen Tumoren.

Neben Depression und Burn-out ist jedoch Krebs nach wie vor die Krankheit, vor der sich die Deutschen am meisten fürchten. 73 Prozent der Bundesbürger ängstigen sich den Ergebnissen der Forsa-Umfrage zu Folge vor bösartigen Tumoren.

photocase.com © Alina Ullmann

Ursächlich für die zunehmende Angst, unter psychischen Erkrankungen wie Depression und Burn-out zu leiden, könne laut DAK-Sprecher Rainer Lange die vermehrte Berichterstattung über betroffene Prominente sein. Waren es im letzten Jahr noch 30 Prozent, wuchs die Zahl derjenigen Befragten, die sich vor Burn-out und Depressionen fürchten in diesem Jahr auf 36 Prozent. Die repräsentative Befragung von 3.000 Personen bescheinigt besonders Menschen aus Nordrhein-Westfalen eine erhöhte Furcht. 39 Prozent der befragten Einwohner dieses Bundeslandes gaben an, Angst zu haben, künftig von Depressionen oder ähnlichen Erkrankungen betroffen zu sein.

Neben Depression und Burn-out ist jedoch Krebs nach wie vor die Krankheit, vor der sich die Deutschen am meisten fürchten. 73 Prozent der Bundesbürger ängstigen sich den Ergebnissen der Forsa-Umfrage zu Folge vor bösartigen Tumoren. Als Grund für ihre Angst brachten die meisten Befragten vor, dass jeder von der Krankheit betroffen sein könne und sie meist durch einen schweren Verlauf gekennzeichnet sei. Mit 57 Prozent ähnlich weit verbreitet ist die Angst der Deutschen, sich bei einem Unfall schwere Verletzungen zuzuziehen. Über die Hälfte fürchten sich ebenfalls vor einem Schlaganfall und Alzheimer.

"Auffällig im Vergleich zum Vorjahr ist, dass bei den 14- bis 29-Jährigen die Angst vor Krebs sinkt, während diese Altersgruppe gleichzeitig alle anderen Krankheiten mehr fürchtet", berichtete die DAK. Auch haben Befragte dieser jungen Altersgruppe seltener angegeben, zur Krebsvorsorge zu gehen. Es zeige sich generell, dass jüngere Menschen Vorsorgeuntersuchungen oder andere Prävention weniger ernst nehmen als ihre älteren Mitbürger. Laut Studie leben Menschen unter 30 Jahren ein wenig ungesünder. Die Gruppe der 14- bis 29-Jährigen treibe zwar mit 82 Prozent durchschnittlich mehr Sport, rauche aber auch mehr, lege nicht so viel Wert auf gesunde Ernährung und nehme mehr Alkohol zu sich. 88 Prozent der befragten Bundesbürger bewerten ihren Gesundheitszustand insgesamt aber als sehr gut oder eher gut.

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