Dioxin in Eiern: Sind Eier noch gesund?
Die zahlreichen Meldungen über Dioxin in Eiern haben die Verbraucher massiv verunsichert. Dabei wurde das gefährlich Gift nicht nur in den Eiern gefunden, über das verseuchte Tierfutter gelangte das Dioxin auch ins Fleisch der Hühner. Und damit nicht genug, denn folglich wären auch sämtliche Lebensmittel, die Eier enthalten, davon betroffen. Das gilt ebenso für Produkte, in denen Hühnerfleisch verarbeitet wurde, wie etwa Wurst oder Hühnerbrühe.
Verbraucherschützer raten Kunden, beim Einkauf auf Bio-Produkte zu achten. Der Run auf die Bio-Eier hat vielerorts aber bereits zu Lieferengpässen geführt. Aber nicht jedes Ei ist automatisch mit Dioxin belastet. Doch wie erkennt man, ob man Dioxin-Ei vor sich hat?
Erzeugercode gibt Aufschluss
Ein Anhaltspunkt für den Verbraucher ist der Erzeugercode, der auf jedem Hühnerei zu finden ist. Die zuständigen Landesagrarministerien veröffentlichen die betroffenen Nummern auf ihren Webseiten. Hier kann man sich über die wichtigsten Punkte dazu informieren.
Wer dabei buchstäblich auf "Nummer Sicher" gehen möchte, sollte auf folgende Punkte achten: Jedes Ei ist mit einem Erzeugercode gekennzeichnet. Dabei erkennt der Verbraucher an der ersten Zahl die Art der Haltung. So steht eine 0 für Bioware, eine 1 steht für Freilandhaltung, die 2 für Bodenhaltung und die 3 für Kleingruppenhaltung der Tiere.
Kein vollständiger Schutz
Einen vollständigen Schutz vor Dioxin scheint es aber auch bei Bio Eiern nicht zu geben. So gelangte das Gift 2010 über verseuchtes Öko-Maismehl aus der Ukraine in die Eier. Es bleibt den Verbrauchern nur die Möglichkeit, Eier aus Höfen in ihrer Region zu kaufen.
Über den Autor
Petra ist Journalistin und passionierte Freizeitsportlerin. Sie ist auf gesunde Ernährung und Wellness spezialisiert.


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