Ernährung bei Gicht: So geht's richtig
Ernährung bei Gicht: Wir erklären, wie man sich bei Gicht richtig ernährt und dadurch die Folgen von Gicht lindern sowie was man tun kann, um Gicht durch eine gesunde Ernährung zu verhindern. Gicht oder auch Urikopathie genannt, ist eine Stoffwechselkrankheit, die durch einen erhöhten Harnsäurewert im Körper ausgelöst wird.
Der menschliche Körper hat in der Regel einen Harnsäurewert von 5,5 und 6,5 Milligramm pro Deziliter Blut. Liegen die Werte dauerhaft darüber, so bildet der Körper Harnsäurekristalle, die sich an den Gelenken ablagern. Dies führt zu schmerzhaften Entzündungen. Der Schlüssel bei der Entstehung von Gicht ist der Stoff Purin. Purine werden mit der Nahrung aufgenommen und im Körper zu Harnsäure verarbeitet. Nimmt man zu viele dieser Purine auf, kann der Körper sie nicht vollständig abbauen und es entsteht Gicht.
Purine kommen in der Hauptsache in Lebensmitteln vor, die tierischen Ursprungs sind. Daher sollten Menschen, die an Gicht leiden, Lebensmittel aus tierischen Erzeugnissen meiden. Eine Ernährung, die hingegen reich an Vollkornprodukten ist, kann die Entstehung von Gicht verhindern. Auch der Konsum von Alkohol spielt bei der Entstehung von Gicht eine wichtige Rolle, denn er hemmt die Ausscheidung von Harnsäure über die Nieren. Daher sollten Fleischgerichte und der Genuss von Alkohol auf ein geringes Maß beschränkt werden.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt bei Gicht eine ovo-lacotvegetabile Ernährung. Das bedeutet: Viel Obst und Gemüse sowie fettarme Milchprodukte als Eiweißlieferanten. Fleisch oder Wurst sollte die Menge von 100g pro Tag nicht überschreiten.
Die Ernährung bei Gicht spielt also eine wichtige Rolle. Gicht ist vermeidbar, wenn man sich dessen bewusst ist, dass Gicht erst durch den übermäßigen Konsum von Fleisch und Alkohol ausgelöst werden kann.
Über den Autor
Petra ist Journalistin und passionierte Freizeitsportlerin. Sie ist auf gesunde Ernährung und Wellness spezialisiert.


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