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Fastenzeit: Verzicht auf Alkohol, Süßes oder Fleisch

In der heute startenden Fastenzeit verzichten die meisten Menschen auf Alkohol, Süßes oder Fleisch.

In der heute startenden Fastenzeit verzichten die meisten Menschen auf Alkohol, Süßes oder Fleisch. Vom Aschermittwoch bis Ostern findet jeder Zweite einen bewussten Verzicht auf solche Lebensmittel sinnvoll. Das geht aus einer Forsa-Umfrage hervor, deren Umfrageergebnisse die Deutsche Angestellten-Krankenkasse (DAK) am Dienstag veröffentlichte.

Bei der Fastenzeit, steht der Verzicht auf Alkohol besonders hoch im Kurs. 67 Prozent der Umfrageteilnehmer würden wahrscheinlich auf Alkohol verzichten. Süßigkeiten würden 60 Prozent der Befragten entsagen. 41 Prozent würden kein Fleisch mehr essen und 35 Prozent würden versuchen auf das Rauchen zu verzichten. Von den 1013 Befragten würden immerhin 34 Prozent den Fernseher auslassen und jeder Dritte könnte sich sogar vorstellen, das Handy ausgeschalten zu lassen. Dabei gaben 34 Prozent der Frauen und nur 27 Prozent der Männer an, dass sie ihr Handy ausschalten würden. 22 Prozent würden sogar auf den Computer bzw. das Internet verzichten.

Jeder Zweite der Teilnehmer hatte in seinem Leben schon einmal gefastet. Für eine gewisse Zeit wurden bestimmte Lebensmittel oder Güter des täglichen Bedarfs weggelassen. Lokal gesehen gibt es einige Unterschiede in der Beteiligung an der Fastenzeit. In den Bundesländern Bayern (56 Prozent) und Baden-Württemberg (54 Prozent) beteiligen sich die meisten Leute am Fasten. Im Osten Deutschlands beteiligen sich rund 42 Prozent der Bürger an einer Fastenzeit. 13 Prozent der Umfrageteilnehmer ohne Fastenerfahrung könnten sich vorstellen einmal zu fasten, die restlichen 36 Prozent hätten keinen Anreiz dazu.

Aber wieso fasten beziehungsweise verzichten Menschen überhaupt auf Etwas? Eine Antwort ist natürlich der religiöse Hintergrund des Fastens. Doch es gibt auch andere Gründe. „Die Zeit bis zum Osterfest nutzen viele Menschen, um über ihr Leben und mögliche Veränderungen nachzudenken“, erklärt die Gesundheitsexpertin Silke Willms von der DAK. "Wer seinen Körper oder seiner Psyche helfen möchte, sollte nicht nur an Verzicht und Verbote denken. Als Alternative bietet sich an, sieben Wochen lang bewusst etwas Gutes für sich zu tun. Das kann gesunde Ernährung sein oder gezielte Entspannung.", betont Willms.

Wer zum Beispiel Abnehmen will, sollte nicht nur auf Süßigkeiten verzichten und seine Ernährung umstellen, sondern auch einen gezielten Trainingsplan erstellen. Sinnvoll ist es auch sich die Ziele aufzuschreiben. Eine Zieldefinition kann als zusätzliche Motivation dienen, denn wer weiß was er mit seinem Verzicht erreichen will, hat einen klaren Weg vor Augen.

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