Gedächtnis-Eiweiß hilft dem Erinnerungsvermögen

Ein neu entdecktes Gedächtnis-Eiweiß hilft dem Erinnerungsvermögen. Das Wunder-Protein hat den Namen "Dnmt3a2". Es soll das Gedächtnis unterstützen Informationen zu speichern und so das Erinnerungsvermögen stärken.

Das Ziel der Untersuchungen war es, dass die Tiere ihr Gehirn trainieren und dadurch eine Gedächtnissteigerung eintritt. Durch die Förderung des Gehirns stellte sich eine Produktion des neu entdeckten Eiweißes an.

Das Ziel der Untersuchungen war es, dass die Tiere ihr Gehirn trainieren und dadurch eine Gedächtnissteigerung eintritt. Durch die Förderung des Gehirns stellte sich eine Produktion des neu entdeckten Eiweißes an.

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Das Protein wurde von Neurologen an der Uni Heidelberg entdeckt, wie "Spiegel Online" am Montag berichtet.

"Dnmt3a2" wurde von den Forschern bei Tierversuchen entdeckt. Das Ziel der Untersuchungen war es, dass die Tiere ihr Gehirn trainieren und dadurch eine Gedächtnissteigerung eintritt. Durch die Förderung des Gehirns stellte sich eine Produktion des neu entdeckten Eiweißes an. Das Eiweiß führte bei älteren Tieren zu einer deutlichen Steigerung des Erinnerungsvermögens. Die Mäuse hatten durch das Training ein genauso gutes Erinnerungsvermögen wie jüngere Tiere bei selben Test. Die Produktion des Proteins Dnmt3a2 lässt im Alter nach. So entstand die Vermutung, dass eine erhöhte Produktion des Eiweißes zu einer besseren Gedächtnisleistung führt, was die Forscher in ihrem aktuellen Versuch bestätigen konnten. In weiteren Test wurden den Versuchsmäusen Viren injiziert, welche das Eiweiß beinhalten. Die Tiere erhielten nach der Injektion einen elektrischen Schlag an einem speziellen Versuchsort. Nach einer Dauer von 24 Stunden wurden die Tiere wieder in den Versuchsort gesetzt. Die Mäuse die sich an den elektrischen Schlag erinnerten zeigten Angst. Um die Wirkung der Proteine zu zeigen, wurde derselbe Versuch noch mit einer Kontrollgruppe durchgeführt, welche keine zusätzlichen Proteine erhielten. Diese Tiere zeigten keine emotionale Reaktion und konnten sich demnach nicht an den Stromschlag erinnern. Hilmar Bading, der Studienleiter erklärt, dass es schon lange bekannt ist, dass im Alter die geistigen Fähigkeiten nachlassen. Um die volle Wirkung des Proteins zu testen, reduzierte man im Gehirn der jungen Mäuse das Eiweiß. Das Ergebnis war, dass eine Beeinträchtigung deren Gedächtnisleistung auftrat.

Grundsätzlich geht Bading davon aus, dass die entdeckten Ergebnisse auch auf den Menschen übertragen werden können. Biochemisch seien die Vorgänge vermutlich sich recht ähnlich, erklärt Bading. Ein sehr großes Problem soll aber die Injizierung des Viruses im Gehirn eines Menschen werden. Der Organismus eines Menschen ist deutlich komplexer als der einer Maus, demnach müssten weitere Forschungen getätigt werden um das Prinzip auf den Menschen zu übertragen.

Die Studie wurde im Branchenblatt "Nature Neuroscience" veröffentlicht.


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