Krebs: 40 Prozent der Erkrankungen vermeidbar
Krebs lässt sich durch eine gesunde Lebensweise und den Verzicht von Tabak, Nikotin und Alkohol zu fast 40 Prozent vermeiden. Das ist das Ergebnis von Untersuchungen des Krebs-Präventions-Instituts an der „Queen Mary“-Universität in London. Die Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die meisten Krebsarten auf einen ungesunden Lebensstil zurückzuführen und somit vermeidbar sind, so "aerzteblatt.de".
Das höchste Risiko an Krebs zu erkranken entsteht demnach durch Rauchen und den Konsum von Tabak. Rauchen wird aber nicht nur als Hauptgrund für die Entstehung von Lungenkrebs angeführt, sondern auch als Grund für die Bildung von Kehlkopf-, Speiseröhren- und Bauchspeicheldrüsenkrebs sowie von Tumoren im Mund- und im Rachenraum. Auch Tumore im Bereich der Harnblase kann nach Angaben der Forscher auf das Rauchen zurückgeführt werden Insgesamt. sei Rauchen bei Männern für 23 Prozent der Krebserkrankungen und bei Frauen für 15 Prozent der Krebserkrankungen verantwortlich.
Auch der Konsum von Alkohol fördert die Bildung von Krebs und ist nach Ansicht der Experten für 4,6 Prozent aller Erkrankungen bei Männern und für 3,6 Prozent aller Krebserkrankungen bei Frauen verantwortlich. Des Weiteren entstehen durch Übergewicht und Fettleibigkeit bei 4,1 Prozent der betroffenen Männer und bei 3,4 Prozent der betroffenen Frauen Krebs oder Tumore. Die Belastung durch Schadstoffe oder krebserregende Substanzen am Arbeitsplatz, wie etwa Asbest, seien für 4,9 Prozent der Tumorbildungen bei Männern und für 3,7 Prozent der Krebserkrankungen bei Frauen verantwortlich.
Essentiell sei nach Auffassung der Wissenschaftler auch die Art der Ernährung. Laut Aussagen der Experten fördern fetthaltiges und salziges Essen sowie der Verzicht auf Obst und Gemüse die Bildung von Krebserkrankungen. Auch die geringe Aufnahme von essentiellen Mineralstoffen und Vitamine begünstige die Bildung von Tumoren und sei damit vermeidbar. Ungesunde Ernährung, so schätzen die Forscher, sei bei Männern für 6,1 Prozent aller Krebserkrankungen und für 6,9 Prozent der Krebserkrankungen bei Frauen verantwortlich. Eine ungesunde und unausgewogene Ernährung sorgt damit häufiger für Krebs als der Konsum von Alkohol.
Das Krebs-Präventions-Institut rät demnach auf das Rauchen und den Genuss von Alkohol vollständig zu verzichten, um das Risiko an Krebs zu erkranken maßgeblich zu senken. Zudem sollte die Ernährung auf eine ausgewogene Mischkost umgestellt und ausreichend Sport und körperliche Betätigung im Freien stattfinden. Bisher gingen viele Menschen davon aus, dass Krebs größtenteils erblich bedingt ist. Durch die neue Studie wird dies aber widerlegt. So habe vor allem die individuelle Lebensweise einen großen Einfluss auf das eigene Krebsrisiko, heißt es.
Über den Autor
Sebastian ist Chef-Redakteur von Yazio.de. Er ist mit allen Formen gesunder Ernährung bestens vertraut.


Kommentare
1 | Der Artikel tut körperlich
Verfasst von Norbert (Gast) am 10. Dezember 2011 - 12:11.
Der Artikel tut körperlich Weh.Keine Hinweis, wie die Daten erfasst wurden, welcher Zeitraum, welche Personen, Alter etc. Was da geschrieben wurde ist genauso wichtig wie die Information, wenn die Sonne scheint ist es hell. Aber gut das wir darüber gesprochen haben. Aber für einen reißerischen Artikel reicht es aber. Eine seriöse Information wäre sicherlich hilfreich. So bleibt denn hängen, wer Krebs bekommt ist es selber schuld. Ist natürlich Blödsinn.
2 | Hallo Sebastian, meine
Verfasst von Doris (Gast) am 10. Dezember 2011 - 14:11.
Hallo Sebastian,
meine Mutter ist 67 Jahre alt und seit 5 Jahren krebserkrankt. Sie hat Brustkrebs und Gebärmutterhalskrebs. Meine Mutter ist 150 cm groß und wiegt 48kg. Sie raucht nicht, trinkt nicht, macht 3mal die Woche 3 Stunden Sport. Sie ißt täglich 5 Portionen Gemüse und Obst. Sie hat 4 Kinder geboren und gestillt. In unserer Familie ist kein Krebs bekannt.
Und? Was hat Krebs jetzt mit gesunder Ernährung zu tun? NICHTS! Entweder man bekommt ihn oder nicht. Meine Geschwister und ich verstehen es bis heute nicht, das gerade unsere Mutter Krebs bekommen hat.
Liebe Grüße
Doris
3 | Hallo Zusammen, ich kann
Verfasst von Sebastian am 10. Dezember 2011 - 14:25.
Hallo Zusammen,
ich kann eure Einwände und Kommentare vollkommen verstehen. Bitte vergesst jedoch nicht, dass wir die Studie weder durchgeführt noch ausgewertet haben, sondern lediglich die Studienergebnisse wiedergeben. Dass diese kontrovers sein können, steht außer Fragen. Wir führen in solchen Fällen bewusst keine Wertung durch, damit sich jeder Leser sein eigenes Bild machen kann.
Ich habe euch die Studie oben im Text verlinkt.
Ein schönes Adventwochenende wünscht
Sebastian
4 | Also sagen wir mal so, es
Verfasst von Ulli23 (Gast) am 10. Dezember 2011 - 18:41.
Also sagen wir mal so, es ist sicher nicht gesund zu rauchen, zu trinken und fettreich zu essen.
5 | Nabend! Gibt es auf dieser
Verfasst von Stephan S. (Gast) am 10. Dezember 2011 - 19:57.
Nabend!
Gibt es auf dieser Internetseite eine Möglichkeit, Artikel gescheit auszudrucken? Nur Markierung drucken sieht nicht gut aus und ganze Seite enthält zu viel Drumherum.
Vielen Dank.
MFG
6 | Hallo Doris, hat Deine
Verfasst von robiniawood (Gast) am 11. Dezember 2011 - 2:08.
Hallo Doris,
hat Deine Mutter mal ihren Vitamin D Spiegel messen lassen? Der gesuchte Wert heisst 25-OHD. Für eine Krebspatientin wäre ein Wert von 50 ng/ml und höher empfehlenswert. Labore, die die Analyse durchführen können, sind auf
http://heilkraft-d.de/laboranalyse.htmlb
zu finden. Das sog. Aufsättigen bei einem Mangel wird in dem Buch von Dr. von Helden erklärt: Gesund in sieben Tagen. Ein mutiger Titel, ich weiss, aber Dr. von Helden hatte vermutlich vor allem seine Patienten mit Erschöpfungssyndrom etc. im Blick.
Es können bei Deiner Mutter noch andere ( Mikro- ) Nährstoffe im Mangel sein. Seltsamerweise wird das bei Krebspatienten nur selten untersucht. Gestern bin ich zufällig beim Surfen auf der website von Dr. Strunz darauf gestossen, was in seinem Labor so alles an Werten ermittelt wird. Sagenhaft. Man muss allerdings dafür sparen, denn das ganze Paket kostet 1500 Euro. Aber wenn Gesundheit winkt, dann kann man stattdessen schon mal eine andere Anschaffung verschieben oder?
Es gibt noch eine andere Herangehensweise an das Rätsel, warum jemand, der gesund lebt, die Diagnose Krebs zu hören bekommt. Und die liegt auf der seelischen Ebene. Es gibt eine Theorie, dass einer Krebserkrankung ein Schockerlebnis oder eine länger andauernde Zeit der Hoffnungslosigkeit vorangegangen sein kann.
Welche Art von Therapeut da behilflich sein kann, ist individuell sicher sehr verschieden.
Das Buch von Lawrence LeShan "Diagnose Krebs. Wendepunkt und Neubeginn" fällt mir noch ein.
Zu der Studie:
Kritiker sagen, dass die Studie für 60 Prozent der Krebsdiagnosen keine Ursachen benennt und so die Umweltverschmutzer mal wieder vom Haken lässt. Die deutschen Studien, die das Wohnen neben Atomkraftwerken als nicht gesundheitsschädlich darstellen, enthalten möglicherweise auch "kreative" Statistikbearbeitungen. Z.B. kann man Menschen,die weggezogen und an Krebs erkrankt sind, aus der Berechnung fallen lassen. Das passierte bei einer Schweizer Studie. Wurde dort aber bemerkt.
Wer sich nun fragt, wie man die Auswirkungen von radioaktiver Belastung neutralisieren kann, dazu fällt mir nur das Stichwort Energiemedizin ein.
Grüsse in die Runde
rw
7 | Der Artikel ist sachlich
Verfasst von Karl Leonhardt (Gast) am 11. Dezember 2011 - 3:03.
Der Artikel ist sachlich falsch:
Die Kernaussage müsste lauten:
Krebs lässt sich durch eine gesunde Lebensweise und den Verzicht von Tabak,Zigaretten, Zigarren,Nikotin,Pfeiferauchen und Schnupftabak schnupfen sowie von Alkohol, Bier Koniac Wein Weinbrand Schnaps Whisky/Whiskey etc.um fast 40 Prozent vermeiden!
Wobei es mir nicht ganz klar ist was unter "gesunder Lebensweise"
zu verstehen ist: vegetarisch von Müsli und Salaten leben?
oder nur Fleisch von glücklichen Viechern zu (fr)essen?
Und was es sonst noch "Histerycals" gibt
8 | Könnt Ihr mir erklären
Verfasst von rolf molina (Gast) am 11. Dezember 2011 - 10:43.
Könnt Ihr mir erklären warum über Nikotin und Tabak gesprochen
wird? Meint man eventuell Kautabak oder was?
Bitte um Antwort
Gruss
Rolf
9 | Hallo, was ich immer wieder
Verfasst von Johanna Walden (Gast) am 11. Dezember 2011 - 12:31.
Hallo,
was ich immer wieder schade finde im Zusammenhang mit dem Thema ist die Tatsache, das aufgrund der starken Lobby und der Angst der Gegenwehr der Betroffenen immer wieder eine Sache unter den Tisch gekehrt wird. Brustkrebs und die Ursache seiner Entstehung. Die Hauptursache des Brustkrebses liegt im Tragen eines BH's! Und wer sich die Arbeit macht und etwas tiefer in Google sucht wird die Links zu den entsprechenden Studien auch finden.
Doch in einer Zeit, in welcher die größten Werbeeinnahmen durch die Textilindustrie erzielt werden gibt es kein Interesse von Seiten der Medien etwas gegen diese Industrie zu sagen.
Ärzte und Wissenschaftler welche sich erlauben ihre Studien zu veröffentlichen werden gemobbt. Traurig das hier immer noch das Geld an erster Stelle steht.
Bei der Aufklärung über das Risiko beim Rauchen musste man sich keine Sorgen machen. Rauchen ist Sucht und die Raucher wussten eh schon, das es nicht gesund ist. Aber einen BH kann man einfach weg lassen, von Heute auf Morgen, einfach so. Gut, man muss vielleicht wieder etwas zu seinem "Frau sein" finden und ein wenig Selbstbewußtsein an den Tag legen, aber das war es dann aber auch.
Echt schade! Gruss Johanna
10 | wahrscheinlich haben auch
Verfasst von chris (Gast) am 11. Dezember 2011 - 17:20.
wahrscheinlich haben auch 40% der Beteiligten stark mastubiert...somit kann man auch einen Zusammenhang herstellen.....
ich leibe solche vermeintlichen Untersuchungen....die sind für den Allerwertesten, weil es immer irgendwelche Prozentsätze bei allem gibt....
10% der Krebskranken waren Singels....also ist das singeldasein auch Krebserregend.....
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