Mineralstoff-Mangel erhöht Herz-Kreislauf-Risiko
Wer über einen längeren Zeitraum unter einem Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen leidet, erhöht das Risiko an Herz-Kreislauf-Leiden zu erkranken. Dieses Ergebnis stellten Wissenschaftler auf dem Welt-Herztag unter dem Motto "Kennen Sie Ihr Risiko?" vor. "Während jedem bewusst ist, dass eine zu fett- und kalorienreiche Kost ungesund ist, wird ein Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen als Gesundheitsrisiko erheblich unterschätzt", beklagt die Gesellschaft für Biofaktoren.
Als Beispiel wird Magnesium angebracht. Umfangreiche Studien hätten gezeigt, dass eine niedrige Magnesium-Konzentration im Blut das Herz-Kreislauf-Risiko erheblich erhöhe. So könne laut einer US-Studie eine Kost mit nur 100mg Magnesium pro Tag schon nach weniger als 3 Monaten zu Herz-Rasen oder Herz-Flattern führen.
Da der Tagesbedarf an Magnesium jedoch durchschnittlich bei 300mg liegt, raten Wissenschaftler der Gesellschaft für Biofaktoren zu einer biofaktorenreichen Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, pflanzlichen Ölen, Fisch und magerem Fleisch.
Bereits an Herz-Kreislauf-Erkrankungen leidende Menschen (z.B. Diabetiker, Bluthochdruck-Patienten oder Gestresste) sollten dem Körper mit geeigneten Präparaten zusätzlich Magnesium zuführen. Stress-, krankheits- und medikamentös-bedingte Magnesium-Verluste könnten sonst leicht zu herzbelastenden Defiziten führen, so die Wissenschaftler.
Zusätzlich empfohlen wird der Wirkstoff Magnesium-Orotat, der als reiner Biofaktor auch in Milch vorkommt und die herzschützenden Eigenschaften des Magnesiums unterstützt.
Über den Autor
Sebastian ist Chef-Redakteur von Yazio.de. Er ist mit allen Formen gesunder Ernährung bestens vertraut.

