Parodontitis: Rauchen fördert Zahnerkrankungen
Der stärkste äußerste Risikofaktor für Zahnerkrankungen ist weiterhin das Rauchen. Dies sagt Prof. Peter Eickholz, Parodontitisexperte von der Universitätsklinik Frankfurt in der "Apotheken Umschau". Zudem habe Parodontitis (entzündliche Zahnbetterkrankungen) Karies als stärksten Zahnkiller abgelöst.
Eine Studie habe gezeigt, dass bereits 27 Prozent der Raucher zwischen 35 und 44 Jahren an schwerer Parodontitis leiden. Bei Nichtrauchern im selben Alter waren es nur 17 Prozent. Ursachen seien vor allem die toxischen Substanzen im Rauch, welche die Durchblutung und damit die Abwehrfähigkeit der Schleimhäute verringern. Somit könne das Zahnfleisch nicht mehr mit ausreichend Blut versorgt werden und es fehle ein wichtiges Warnsignal für drohende Zahnerkrankungen.
Über den Autor
Sebastian ist Chef-Redakteur von Yazio.de. Er ist mit allen Formen gesunder Ernährung bestens vertraut.


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