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Rotwein: Studien zur Wirkung gepanscht

Studien zur gesundheitsfördernden Wirkung von Rotwein sind größtenteils gefälscht wurden.

Rotwein und dessen positive Wirkung auf die Gesundheit hatten in den letzten Jahren zahlreiche Studien bestätigt. Wie "aerztezeitung.de" nun berichtet, sind die Forschungsergebnisse eines US-Wissenschaftlers zur gesundheitlich positiven Wirkung von Rotwein zu weiten Teilen gefälscht.

Es gibt in jedem Berufszweig schwarze Schafe: die einen forschen Jahrzehnte lang, um verblüffende Forschungsergebnisse präsentieren zu können, andere fälschen einfach ihre Untersuchungsergebnisse. Genau das trifft scheinbar auch auf den Wissenschaftler Dipak Das, tätig an der Universität Conneticut zu. Dieser hatte in den vergangenen Jahren immer wieder mit spektakulären Publikationen zur positiven Wirkung von Rotwein und anderem Alkohol auf die Gesundheit von sich Reden gemacht.

Bereits seit Jahren erforschen Wissenschaftler auf der ganzen Welt die gesundheitsfördernde Wirkung der Verbindung Resveratrol. Dieses lässt sich auch in Rotwein nachweisen und soll als Antioxidans Herzerkrankungen, Arteriosklerose und sogar Krebs vorbeugen. Dipak Das, Chef des kardiovaskulären Forschungszentrums an seiner Universität, hatte mit seinen Forschungsarbeiten einen wesentlichen Beitrag auf diesem Gebiet geleistet. Doch nun wurde bekannt, dass die Ergebnisse größtenteils gefälscht waren.

Ein anonymer Hinweis hatte die Untersuchungen in diesem Fall vor drei Jahren ins Rollen gebracht. Die Universität Connecticut überführte Dipak Das nach eingehenden Ermittlungen der Datenfälschung. In einem 60.000 seitigen Bericht werden 145 Fälle von Datenfälschungen aufgeführt. Nach Angaben der Untersuchungskommission hatte der Wissenschaftler Bilder manipuliert und statistische Studienergebnisse verzerrt. Somit verlieren die bereits publizierten Untersuchungsergebnisse des US-Wissenschaftlers zur gesundheitsfördernden Wirkung von Rotwein, Weißwein und Bier vollkommen an Wert. Wie „New Scientist“ berichtet, wurde sämtliche externe Forschungsgelder für das Labor von Dipak Das auf Eis gelegt und seine Entlassung eingeleitet.

Alkohol generell wirkt in geringen Mengen enthemmend und auflockernd. In höherer Dosis kann er jedoch zu erhöhter Aggressivität und Risikobereitschaft führen. Im Körper erfolgt durch die Aufnahme von Alkohol eine Erweiterung der Blutgefäße, weshalb ein Gefühl von Wärme suggeriert wird. Deshalb kann es schnell zu Unterkühlung kommen. Der Abbau findet überwiegend in der Leber statt. Wird Alkohol dauerhaft in höherem Maße konsumiert, sind die Langzeitschäden besonders ausgeprägt. Irreversible Schäden aller Organe können die Folge sein, unter anderem weil Alkohol den Körperzellen Wasser entzieht. Darüber hinaus ist eine erhöhte Suchtgefahr gegeben.

Kommentare

1 | huhuhu

Verfasst von huhu (Gast) am 18. Januar 2012 - 16:11.

huhuhu

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