So schützt Schokolade die Gesundheit
Jeder liebt und kennt sie als Dickmacher: Schokolade. Ernährungsberater empfehlen sie zu vermeiden und dennoch hat sie etwas Unwiderstehliches an sich. Aber Schokolade muss nicht automatisch schlecht sein, ihr werden auch positive Eigenschaften zugesprochen. In erster Linie trifft dies aber nur auf Zartbitterschokolade zu.
Auch Ernährungswissenschaftler haben es bestätigt: Zartbitterschokolade (Kalorien Zartbitterschokolade) ist ernährungsphysiologisch deutlich günstiger als Vollmilchschokolade (Kalorien Vollmilchschokolade). Sie enthält weniger Zucker und zugesetzte Milch, was den Fettgehalt verringert. Zudem enthält Bitterschokolade mehr Kakao, dem gesundheitsfördernden Eigenschaften zugesprochen werden. Studien haben gezeigt, dass Bitterschokolade für einen Anstieg der Antioxidanten im Blut verantwortlich sein können, die wiederrum das Herzkreislaufsystem schützen.
Die Bestandteile des Kakaos, Anadamid und Phenylethylamin, wirken außerdem auf Teile des Gehirns, die für das Glücks- und Lustempfinden verantwortlich sind. Diese Stoffe findet man auch in Morphin und Haschisch. Die Mengen sind jedoch so gering, sodass ein Mensch 20 kg Schokolade essen müsste, um eine berauschende Wirkung zu erzielen. Auch gibt es Untersuchungen, dass die Kakaobutter in Bitterschokoladen das schlechte Cholesterin (LDL) senkt und das gute (HDL) erhöht.
Trotz aller positiven Eigenschaften sollte aber auch Bitterschokolade nur in Maßen verzehrt werden. Auch sie hat durch Zucker und Fett einen hohen Energiegehalt. Kleine Mengen kann man allerdings beruhigt genießen.
Über den Autor
Sebastian ist Chef-Redakteur von Yazio.de. Er ist mit allen Formen gesunder Ernährung bestens vertraut.


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