Sport bei Erkältung - ist das gefährlich?
Wer sich sportlich betätigt, stärkt damit seine Abwehrkräfte und wird seltener krank. Aber auch bei sportlichen Menschen bleibt es nicht aus, dass sie ab und zu einmal eine Erkältung bekommen. Die wenigsten möchten dann komplett auf den täglichen Sport verzichten. Aber wann sollte man besser pausieren und was kann geschehen, wenn man es nicht tut?
Nach Meinung vieler Ärzte ist Sport bei einer leichten Erkältung ohne Fieber und Gliederschmerzen durchaus erlaubt. Hier sollte aber ein Fachmann immer abklären, ob es sich um einen Infekt handelt, der von Streptokokken verursacht wurde. Diese Bakterien können im schlimmsten Fall zu einer Entzündung des Herzmuskels führen. Zwar verläuft diese Erkrankung nicht immer tödlich, aber es kann dabei zu einer dauerhaften Schädigung des Herzens kommen.
Bei einer echten Grippe ist Sport ebenfalls tabu. Wer seinem Körper etwas Gutes tun möchte, bleibt im Bett und gibt so dem Organismus die Chance sich selbst zu heilen. Während einer Erkältung läuft unser Immunsystem auf Hochtouren und Organe wie die Lunge, sind dann besonders empfindlich. Wer auf die gewohnte Bewegung nicht verzichten möchte, kann leichte Spaziergänge unternehmen.
Wichtige Faustregeln
- Niemals bei Fieber Sport treiben.
- Immer wieder Pausen einlegen und die Trainingsintervalle kürzer halten.
- Eine vitaminreiche Ernährung hilft, die Leistungsfähigkeit schneller wieder zu erreichen.
Unser Fazit
Wir tun unserem Körper nichts Gutes, wenn wir nicht auf seine Signale achten. Bei einer Erkältung also besser pausieren und dem Organismus so die Chance geben die Krankheit auszukurieren. Keinesfalls bei Fieber Sport treiben oder zu früh wieder mit dem Sport anfangen.
Über den Autor
Petra ist Journalistin und passionierte Freizeitsportlerin. Sie ist auf gesunde Ernährung und Wellness spezialisiert.


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