Studie: Kaffee und Zucker vertragen sich nicht

Eine neue Studie aus Kanada belegt, dass nach dem Verzehr von fett- oder zuckerhaltigen Mahlzeiten sich Kaffee negativ auf den Blutzucker auswirkt. Dies bedeutet, dass eine Essenskombination wie Kaffee und Kuchen den Blutzuckerspiegel sehr stark ansteigen lässt und zu Problemen führen kann.

Die Fähigkeit des Körper Zucker zu verarbeiten wird durch die zusätzliche Einnahme von Koffein verschlechtert. Dieser Effekt tritt ebenso bei entkoffeinierten Kaffee auf, allerdings mit einer geringeren Auswirkung. Auch durch die Aufnahme von fettiger Nahrung wird die Glukosetoleranz geschwächt.

Die Fähigkeit des Körper Zucker zu verarbeiten wird durch die zusätzliche Einnahme von Koffein verschlechtert. Dieser Effekt tritt ebenso bei entkoffeinierten Kaffee auf, allerdings mit einer geringeren Auswirkung. Auch durch die Aufnahme von fettiger Nahrung wird die Glukosetoleranz geschwächt.

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Forscher der University of Guelph untersuchten die Folgen einer Ernährung aus fett und zuckerreichen Lebensmitteln. Dabei wurde den Probanden zuerst eine fettreiche Flüssigkeit gereicht. Sechs Stunden später nahmen sie ein zuckerhaltiges Getränk zu sich. Darauf folgend wurden ein oraler Glukosetoleranz-Test durchgeführt und die Blutzuckerwerte gemessen. Beim Vergleich der Daten ergab die Untersuchung, dass der Blutzucker um ein Drittel gestiegen ist. Hingegen ist dieser Effekt ohne eine vorherige Einnahme von Fetten nicht eingetreten.

Tranken die Probanden zusätzlich einen Kaffee, erhöhten sich die Zuckerwerte gar um 54 %. Dies zeigt, dass die Fähigkeit des Körper Zucker zu verarbeiten durch die zusätzliche Einnahme von Koffein verschlechtert wird. Dieser Effekt tritt ebenso bei entkoffeinierten Kaffee auf, allerdings mit einer geringeren Auswirkung. Auch durch die Aufnahme von fettiger Nahrung wird die Glukosetoleranz geschwächt. Der Vorstand des Instituts für Ernährungswissenschaften der Universität Wien Ibrahim Elmadfa erklärt "Kombiniert man beide Faktoren, ergibt sich offensichtlich ein additiver Effekt".

Als Erklärung dieser Ergebnisse könnten die gastrointestinalen Hormone verantwortlich sein. Diese kontrollieren verschiedene Funktionen der Verdauungsorgane. Aus der Studie schließt der die Forschungsleiterin Marie- Soleil Beaudoin als Ergebnis "Was man zu Mittag isst, wirkt sich auf die Körperfunktion im späteren Tagesverlauf aus".

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