Studie: Koffein schützt vor Krankheiten
Eine Tasse Kaffee ist für viele Menschen der Start in den Tag. Das Koffein im Kaffee belebt Körper und Geist und bringt Menschen in Schwung. Doch Koffein kann noch mehr!
Eine neue Studie unterstreicht die positive Wirkung von Koffein. Es wurde nachgewiesen, dass die Antioxidantien des Koffeins freie Radikale zerstören. Solche freien Radikalen sind für verschiedene Schäden im Körper verantwortlich und werden mit Alzheimer und Herz Problemen in Zusammenhang gebracht.
Freie Radikale sind Sauerstoffmoleküle. Sie entstehen während des Stoffwechsels. Im Körper greifen sie gesunde Zellen an und beschädigen die Zellen. Die Schäden können zu körperlichen Problemen und Erkrankungen führen. So sollen Krebs und Rheuma durch Zellschäden gefördert werden. Antioxidantien können diesen Beschädigungen vorbeugen und bieten daher einen großen gesundheitlichen Nutzen. Die Experimente der Forscher haben gezeigt wie die Antioxidantien des Koffeins freie Radikale aufspüren und neutralisieren.
Die kürzlich durchgeführte Studie hat gezeigt, dass Kaffee einer der besten Lieferanten für Antioxidantien ist. Im Vergleich wurden auch Tee, Cola und Kakao näher untersucht. Die Studie wurde in The Journal of Physical Chemistry veröffentlicht. Jorge Rafael Leon-Carmona von der Universität in Iztapalapa in Mexiko war an der Studie beteiligt. Er untersuchte und bewertete die fünf verschiedenen theoretischen Wirkungsmechanismen über die chemische Reaktion zwischen Antioxidantien in Koffein und freien Radikalen. Ein Erfolg der Untersuchungen ist die Entdeckung des Hauptmechanismus, welcher bei der Neutralisierung der Radikale e involviert ist. Allerdings ist noch wenig darüber bekannt, wie Antioxidantien gegen freie Radikale vorgehen. Es bedarf daher weiterer Forschungen, bevor die Ergebnisse in der Medizin eingesetzt werden können.
Über den Autor
Sandra ist Journalistin und Marketing-Expertin in den Bereichen Ernährung, Gesundheit, Fitness und Sport.


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