Vitamin D Mangel im Winter vorbeugen
Anders als die Vitamine, die der Mensch über die Nahrung zu sich nimmt, wird Vitamin D unter dem Einfluss von Sonnenlicht vom Körper selbst gebildet. Gerade in der dunklen Jahreszeit ist es daher besonders wichtig, sich der Sonne auszusetzen um die Bildung von Vitamin D anzuregen.
Dieses Vitamin hilft den Kalziumhaushalt zu regulieren. Sinkt der Kalziumwert im Blut ab, so wird aus einer zuerst noch inaktiven Vorstufe das Vitamin D gebildet. In früheren Zeiten war ein Mangel an Vitamin D für die gefürchtete „englische Krankheit“ (Rachitis) verantwortlich. Dabei führte der Mangel zu einer Missbildung der Knochen bei Kindern. In unseren eher sonnenarmen Breiten bekommen deshalb Säuglinge Vitamin D in Tablettenform verabreicht, um einer Unterversorgung vorzubeugen.
Wer dafür sorgen will, dass sein Körper genügend Vitamin D produziert, sollte sich regelmäßig der natürlichen Sonne aussetzen. Aber auch der Genuss von Vitamin D haltigen Lebensmitteln ist ratsam. Hier ein paar Vorschläge für Lebensmittel in denen das Vitamin besonders enthalten ist: Milch und Milchprodukte, Lebertran, Eier, Butter und alle tierischen Fette.
Laut neuester Studien, beugt Vitamin D nicht nur Knochenschäden vor, sondern soll auch gegen Krebs, Diabetes, Multiple Sklerose und Herzinfarkt vorbeugend wirken. Also ein wahres Wundervitamin wie es scheint!
Vitamin-D-Nachschub
Wer an einem Vitamin-D-Mangel leidet und diesen nicht durch ausreichend Sonnenbestrahlung ausgleichen kann, dem bleibt nur der Griff zu einem Nahrungsergänzungsmittel, wie etwa spezielle Vitamin-D-Tabletten. Am häufigsten leiden übrigens Schwangeren, Stillenden und ältere Menschen an einem Vitamin-D-Mangel.
Über den Autor
Petra ist Journalistin und passionierte Freizeitsportlerin. Sie ist auf gesunde Ernährung und Wellness spezialisiert.


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