Kalorienfalle Weihnachten: Schlank durch den Advent
Die Adventszeit hat begonnen, Weihnachten steht vor der Tür. Eine Zeit voller Lebkuchen, süßer Naschereien und großen Advents- und Weihnachtsessen. Leider besteht damit die Gefahr, dass das Weihnachtsfest auch in diesem Jahr wieder auf unsere Hüften schlägt. Doch das muss nicht sein. Wir haben zehn leckere, weihnachtliche Süßigkeiten und Getränke vom Adventsteller und dem Weihnachtsmarkt verglichen und verraten, welche Alternativen es gibt. Außerdem geben wir wertvolle Tipps zum kalorienarmen und kalorienbewussten Backen von Plätzchen und Keksen.
So lassen sich beim Backen beispielsweise Kalorien sparen, indem man weniger einsetzt. Bei vielen Rezepten kann man den Zuckeranteil nämlich oftmals problemlos um gut ein Drittel reduzieren – ohne dass der süße Geschmack verloren geht. Wer es ganz ohne Zucker mag, der greift zu Anis oder Trockenfrüchte. Als Zugabe in den Teig liefern sie ein natürliches, süßes Aroma.
Und wir geben noch einen Kalorien-Spartipp für die Advents- und Weihnachtszeit: Beim Backen einfach auf Butter und Margarine verzichten. Pro 100 Gramm Butter lieber gut 80 Milliliter Pflanzenöl einsetzen. Das gilt sowohl für den Teig als auch für das Einfetten des Backbleches. Wer ganz darauf verzichten will, der nutzt Backpapier.
Und nun der große Kalorienvergleich auf dem Adventsteller und dem Weihnachtsmarkt:
Kalorienfalle Nr.1: Schoko-Weihnachtsmänner
Schokoladen-Weihnachtsmänner werden in der Weihnachtszeit in allen erdenklichen Formen und Größen verkauft. Doch eines haben sie alle gemeinsam: 100 Gramm Schoko-Weihnachtsmann bringen dank Vollmilchschokolade gut 530 Kalorien auf die Waage. So schlägt ein großer Weihnachtsmann mit 210 Gramm mit über 1100 Kalorien zu Buche. Wer zu kandierten Früchten greift, kommt hingegen nur auf 260 Kalorien pro 100 Gramm.
Kalorienfalle Nr.2: Gebrannte Mandeln
Lecker sind sie ja, die in Zucker karamellisierten und gebrannten Mandeln. Leider auch höllisch ungesund. Da bei der Herstellung von 100 Gramm gebrannten Mandeln fast 100 Gramm Zucker verwendet werden, weist die weihnachtliche Leckerei pro 100 Gramm mit gut 500 Kalorien zu Buche. Zum Vergleich: Das ist genauso viel wie eine Bratwurst mit Brötchen und Senf.
Kalorienfalle Nr.3: Basler Leckeri
Basler Leckeri: Wer liebt sie nicht, das schweizerische Traditionsgebäck. Der Lebkuchen wird auf dem Blech gebacken und hauptsächlich aus Weizenmehl, Honig und kandierten Früchten hergestellt. Oben drauf kommt eine dicke Schicht Zuckerglasur. Kein Wunder also, dass Basler Leckeri pro 100 Gramm gut 400 Kalorien auf die Waage bringen. Auch Pfeffernüsse werden mit Zuckerguss überzogen. Allerdings sind sie mit rund 340 Kalorien pro 100 Gramm die leichtere Alternative.
Kalorienfalle Nr.4: Esskastanien
Maronen (Esskastanien) veranschlagen wir mit gut 190 Kalorien pro 100 Gramm. So viel? Ja, denn Esskastanien werden meistens in Zuckersirup gekocht und nicht umsonst als „Süße Nussfrucht“ bezeichnet. Wer weniger süß und fettig mag, der greift stattdessen zu geräuchertem Burgunderschinken (Prager Schinken). Der bringt pro 100 Gramm zwar stolze 280 Kalorien auf die Waage, dafür nicht ein Gramm Zucker und kaum Fett.
Kalorienfalle Nr.5: Glühwein
Glühwein ist wohl des Deutschen Lieblingsgetränk auf jedem Weihnachtsmarkt. Leider enthält Glühwein neben jeder Menge Wein (und Alkohol!) auch jede Menge Zucker. Eine Tasse (200ml) Glühwein bringt es deshalb auf stolze 170 Kalorien. Sowohl Abnehmwillige als auch Autofahrer sollten stattdessen lieber zu (alkoholfreier) Bowle oder zu Fruchtpunsch greifen. Die bringen nur gut 100 Kalorien pro Tasse auf die Waage.
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Über den Autor
Sebastian ist Chef-Redakteur von Yazio.de. Er ist mit allen Formen gesunder Ernährung bestens vertraut.


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