BMI Rechner

Mit unserem BMI Rechner kannst du dir deinen persönlichen BMI (Body Maß Index oder auch Körpermaßindex) online berechnen lassen. Um deinen BMI ausrechnen zu können, musst du neben deinem Gewicht noch deine Größe, Geschlecht und Alter eingeben. Egal ob Erwachsene (Männer und Frauen), Jugendliche oder Kinder – unser BMI Rechner ist für alle Altersgruppen geeignet. Berechne jetzt kostenlos deinen BMI und erfahre, ob dein Gewicht im Normalbereich liegt.


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Was gibt der BMI an und wie berechnet man ihn?

Der BMI ist eine Maßzahl, die das Köpergewicht in Relation zur Körpergröße bewertet. Auf diese Weise lässt sich feststellen, ob eine Person unter- oder übergewichtig ist. Vor allem bei Kindern und Jugendlichen sollte man den BMI ausrechnen, um das Gewicht zu klassifizieren. Um Übergewicht bei Heranwachsenden früh entgegenzuwirken, ist die Beobachtung der Gewichtsentwicklung von großer Bedeutung. Der BMI wird heutzutage anderen Indizes wie zum Beispiel Größe/Gewicht vorgezogen.

Um den Body Maß Index berechnen zu können, verwendet man eine feststehende BMI Formel. Dabei wird das aktuelle Körpergewicht in Kilogramm durch Köpergröße in Metern zum Quadrat geteilt. Der BMI lässt sich mit folgender Formel ermitteln: m / l². Unser BMI Rechner bezieht weiterhin dein Geschlecht und dein Alter mit ein. Dies ist wichtig, da je nach Geschlecht und Alter unterschiedliche Normalwerte vorliegen. Da Männer über einen höheren Muskelanteil verfügen, darf ihr durch den BMI Rechner ermittelte Index höher sein als der von Frauen. Auch ist der Normalwert zum Beispiel bei älteren Menschen im Vergleich zu Jugendlichen deutlich erhöht.

Einflussfaktoren auf den Body Maß Index

Es gibt noch weitere Faktoren, die den BMI beeinflussen. Bei Bedarf kannst du bei unserem BMI Rechner deine Aktivität, Körperbau und gegebenenfalls Amputationen angeben. Der Aktivitätsindex bezieht verschiedene Stufen von „keine Aktivität“ bis „sehr hohe Aktivität“ mit unterschiedlicher Gewichtung mit ein, um deinen BMI zu berechnen. Ein Mensch, der täglich Sport treibt oder einer schweren beruflichen Tätigkeit nachgeht, besitzt einen anderen Index, als jemand, der den ganzen Tag lang im Büro sitzt.

Entgegen vielen anderen Anbietern berücksichtigen wir in unserem BMI Rechner auch deinen Körperbau. Es gibt einen deutlichen Unterschied, ob jemand einen hohen Fettanteil oder einen hohen Muskelanteil besitzt. Für Übergewicht verantwortlich ist in der Regel zu viel Fettgewebe. Je mehr Muskelmasse vorhanden ist, desto höher ist die Fettverbrennung. Die Unterscheidung muss bei der Berechnung berücksichtigt werden. Sogar Menschen mit körperlichem Handicap in Form einer Amputation können sich mit unserem BMI Rechner ihren BMI bestimmen lassen. Fehlende Gliedmaßen müssen berücksichtigt werden, um keine verzerrten Ergebnisse zu erhalten.

BMI richtig einordnen

Doch wie ordnet man die errechneten Werte ein? Grundsätzlich werden abhängig vom Geschlechter, Alter und anderen Einflussgrößen unterschiedliche Bereiche definiert, in denen entweder Untergewicht, Normalgewicht, Übergewicht oder sogar Adipositas (Fettsucht) vorliegen. Bei erwachsenen Männern liegt zum Beispiel bei einer Körpermaßzahl zwischen 20 und 25 kg/m² Normalgewicht vor. Frauen sind bei einem Index zwischen 19 und 24 kg/m² normalgewichtig. Darunter liegende Maßzahlen deuten auf Untergewicht hin. Gibt der BMI Rechner Werte unter 17,5 kg/m² aus, sind Anzeichen für eine Essstörung vorhanden.

Einer groben Einschätzung zufolge sprechen Werte von über 24 beziehungsweise 25 für einen Hang zum Übergewicht. Gefährlich wird es etwa ab einem Index von 30. In diesem Fall spricht man nicht mehr von Übergewicht, sondern von Adipositas Grad 1. Bei einer Körpermaßzahl ab 40 ist die Person von Adipositas Grad 2 betroffen. Bei diesen Formen der Fettleibigkeit sind schwere gesundheitliche Erkrankungen zu erwarten. Unser BMI Rechner gibt dir zusätzlich zu deiner aktuellen Körpermaßzahl deinen Idealindex an.

Folgen von zu hohem/niedrigem BMI

Lässt du bei uns deinen BMI berechnen, erfährst du auch, welche Folgen er für deine Gesundheit haben kann. Übergewicht schränkt nicht nur die körperliche Bewegungsfreiheit ein, sondern birgt auch ein steigendes Risiko für Folgekrankheiten. So erhöht Übergewicht das Diabetesrisiko und kann zu erhöhtem Blutdruck und Anzeichen von Hypertonie (Bluthochdruck) führen. Fettstoffwechselstörungen und hohe Blutfettwerte können ebenfalls die Folge sein. Bei einem BMI von über 30 oder sogar über 40 ist die Gefahr, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, deutlich erhöht. Adipositaspatienten haben häufig mit Arthrose, Gallenblasenerkrankungen oder Hormonstörungen zu kämpfen. Auch haben Fettsüchtige ein erhöhtes Risiko an verschiedenen Krebsformen wie Darmkrebs oder Nierenkrebs zu erkranken. In Deutschland besaßen 2009 47,8 Prozent der Erwachsenen einem Körpermaßindex über 25. Bei den Kindern und Jugendlichen waren 14,8 Prozent übergewichtig. 6,1 Prozent davon galten als krankhaft übergewichtig.

Nicht weniger gefährlich für den menschlichen Körper ist jedoch auch ein Body Maß Index, der auf starkes Untergewicht hindeutet. Das größte Problem ist die Unterversorgung von wichtigen Nährstoffen und daraus folgende Mangelerscheinungen. Nährstoffmangel kann zum Beispiel zur Entstehung von Osteoporose beitragen und die Muskelfunktion beeinträchtigen. Untergewichtige Menschen sind häufig anfälliger für Infektionskrankheiten und besitzen eine schlechtere Wundheilung. Besonders schlimme Folgen für den menschlichen Körper haben Essstörungen wie Anorexie. Diese wirken sich besonders negativ auf Knochen, Zähne und das Immunsystem aus. Im schlimmsten Fall können Herzrhythmusstörungen, hervorgerufen durch Kaliummangel, drohen.

Ist der BMI noch zeitgemäß?

Der BMI wird zunehmend kritisch betrachtet. Es geht vor allem um die grundsätzliche Frage, ob sich aus einem Körpermaßindex von über 25 sofort ein medizinisches Problem ergibt. Immer häufiger wird vielmehr die Zusammensetzung des Gewichts fokussiert. Vor allem, wenn sportliche Menschen ihren BMI berechnen, wird nicht berücksichtigt, dass sich das höhere Gewicht und damit auch der gesteigerte BMI aufgrund einer größeren Muskelmasse ergeben. Selbst bei Menschen mit einem hohen Fettanteil muss differenzieren, um welches Fett es sich handelt. Ein Forscherteam der Medizinischen Klinik der Münchner Ludwig-Maximillians-Universität unterscheidet Bauchfett und so genanntes Unterbauchfett. Während letzteres an Oberschenkeln, Gesäß oder Armen ungefährlich sei, kann Speck am Bauch er erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und Schlaganfälle darstellen. Diese Unterscheidung wird bei der Berechnung nicht berücksichtigt.

Sportler haben oft hohen BMI

Die Studie des Münchner Forscherteams hatte zudem ergeben, dass der BMI keine Aussage über das Schlaganfall-, Herzinfarkt- und Todesrisiko eines Menschen machen könne. Auch für die Klassifizierungstabellen in Unter-, Normal- und Übergewicht hagelt es Kritik. In den letzten Jahren stuften Experten den Body Maß Index für Normalgewichtige auf so genannten Konsensuskonferenzen immer weiter herab. Dies hat zur Folge, dass mittlerweile ein Sportler mit einem BMI von über 25 bereits als leicht übergewichtig gilt.