Buchinger Fasten

Wie andere Fastenkuren auch ist das Buchinger Fasten durch den Verzicht auf Nahrung und Genussmittel gekennzeichnet. Der Köper soll dadurch gereinigt und gesäubert werden. Doch wie genau läuft die Buchinger Fastenkur ab, welche Lebensmittel sind überhaupt noch erlaubt und wie lange sollte/darf die Kur andauern? Diesen und anderen Fragen haben wir uns in diesem Diättest gewidmet. Wir geben Auskunft über die Durchführung, die Umsetzbarkeit sowie die Wissenschaftlichkeit und bewerten das Buchinger Fasten abschließend.

Wie lange das Fasten andauern soll, ist eine individuelle Entscheidung, sollte jedoch am besten mit einem Arzt abgeklärt werden. Die Dauer beträgt zwischen 6 Tagen und 4 Wochen. Abschließend folgt eine zwei-tätige Aufbauphase.

Wie lange das Fasten andauern soll, ist eine individuelle Entscheidung, sollte jedoch am besten mit einem Arzt abgeklärt werden. Die Dauer beträgt zwischen 6 Tagen und 4 Wochen. Abschließend folgt eine zwei-tätige Aufbauphase.

photocase.com © Saimen

Übersicht

Dr. Otto Buchinger hat bereits Anfang der 20er Jahre des 19.Jahrhunderts eine Fastenkur entwickelt, die vor allem den Verzicht auf Nahrung und Genussmittel beinhaltet. Durch diese Kur soll der Organismus vorrangig natürlich entschlackt und gereinigt werden. Laut Buchinger führt das Heilfasten auch dazu, dass die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert werden. Buchinger empfahl diese Fastenkur jedoch auch in solchen Fällen, in denen man schnell an Gewicht verlieren möchte.

Wir haben uns das Thema "Buchinger Fasten" einmal genauer angesehen und hinsichtlich der Durchführung, der Umsetzung im Alltag, der Wissenschaftlichkeit, der Integration von Bewegung & Sport sowie der langfristigen Wirkung untersucht.


Vorgehensweise Umsetzung im Alltag Wissenschaftlichkeit Bewegung & Sport Langfristige Wirkung
Gesamtbewertung von Nadja Greiner
(2,0 von 5 Sternen)

Vorgehensweise

Bewertet von Nadja Greiner
(3 von 5 Sternen)

Die Buchinger Fastenkur ist in drei Phasen aufgeteilt. Da der Körper zunächst entlastet werden muss, wird am ersten Tag leichte Kost verschrieben. Man darf Reis, Obst und Gemüse essen, sowie Säfte, Wasser und Tee trinken. Der Körper soll sich dadurch an die Fastenzeit gewöhnen. Mit dem zweiten Tag beginnt die nächste Phase: Die Fastenkur. Während dieser Phase sind 2 bis 3 Darmentleerungen vorgesehen. Wie lange das Fasten andauern soll, ist eine individuelle Entscheidung, sollte jedoch am besten mit einem Arzt abgeklärt werden. Die Dauer beträgt zwischen 6 Tagen und 4 Wochen. Abschließend folgt eine zwei-tätige Aufbauphase. Hier gilt es den Körper wieder an die Nahrung zu gewöhnen. Erlaubt sind unter anderem Obstkompott, leichtes Knäckebrot, Salate und Kartoffeln.

Umsetzung im Alltag

Bewertet von Nadja Greiner
(2 von 5 Sternen)

Wie bei allen anderen Fastenkuren ist auch hier nicht viel zu beachten. Da keine Nahrung aufgenommen wird, fällt auch das zählen von Kalorien oder anderen Mengen von Nährstoffen weg. Von vielen Vertretern wird empfohlen, eine Fastenkur im Urlaub zu machen, da ein Verzicht auf Nahrung dem Körper viel Kraft abverlangt. Buchinger Fasten empfiehlt sogar den Besuch eines Kurhauses, um sich voll und ganz auf die Kur konzentrieren zu können und eine Rundumbetreuung zu erhalten. Hier muss man jedoch abwägen, ob man Zeit und Geld für einen Kuraufenthalt investieren will.

Wissensschaftlichkeit

Bewertet von Nadja Greiner
(3 von 5 Sternen)

Wer Fasten möchte sollte zuvor einen Arzt aufsuchen und sich beraten und auch begleiten lassen. Über die Nahrung nimmt der Körper normalerweise die Energie auf, die er braucht. Fehlt diese Energie, so holt es sich diese aus den Fettdepots und aus den Muskeln (Muskeleiweiß). Durch diesen Vorgang verliert man sehr schnell an Gewicht. Vertreter der Fastenkuren sind davon überzeugt, dass Krankheiten so bekämpft und der Körper gereinigt werden können. Durch Fasten können jedoch auch Krankheiten verursacht werden. So kann es zu Muskelschwäche, Harnsteinbildung und Gichtanfällen kommen. Allgemein kann man sagen, dass fast jede Form von Fasten ungefähr die gleichen Auswirkungen haben.

Integration von Bewegung & Sport

Bewertet von Nadja Greiner
(1 von 5 Sternen)

Bewegung findet bei Fastenkuren keine Beachtung. Der Körper soll durch Nahrungsabstinenz gereinigt werden und nicht durch Bewegung. Eine sportliche Betätigung könnte sich auch als schwierig erweisen, weil dem Körper die benötigte Energie fehlt. Ist der Körper an stark körperliche Betätigung gewohnt, dürfte aber auch das kein Problem sein.

Langfristige Wirkung

Bewertet von Nadja Greiner
(2 von 5 Sternen)

Der Körper verliert schnell an Gewicht, da man quasi nichts zu sich nimmt. Daher ist der Erfolg schnell und effektiv. Jedoch stellt sich auch schnell der JoJo-Effekt ein, wenn keine Ernährungsumstellung erfolgt. Mit der Dauer der Kur sollte man es nicht übertreiben – hier sollte man auf seinen Körper hören.

Unser Fazit

Viele Menschen fasten, um den Körper zu reinigen und sich wieder wohl zu fühlen. Fasten erfordert viel Motivation und sollte nur als Neustart für eine vollwertige gesunde Ernährung gesehen werden und nicht um schnell abzunehmen.


Vorgehensweise Umsetzung im Alltag Wissenschaftlichkeit Bewegung & Sport Langfristige Wirkung
Gesamtbewertung von Nadja Greiner
(2,0 von 5 Sternen)

Das könnte dich interessieren

  • Fit For Life Diät

    Trennkost ist das große Zauberwort, wenn es um die Fit For Life Diät geht....

  • Formoline L112

    Auf dem Diätmarkt gibt es zahlreiche Schlankheitsmittel, die große Abnehmer...

  • Friss die Hälfte (FdH)

    Friss die Hälfte und erreiche so dein Traumgewicht – Hört sich eigentl...

  • Glyx-Diäten

    Im Fokus von Glyx-Diäten steht der glykämische Index von Nahrungsmitteln. Di...


Ähnliche aktuelle Beiträge


Kommentare

Bisher wurden keine Kommentare verfasst.

Du musst dich anmelden oder registrieren, um Kommentare schreiben zu können.