Fasten
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Der Ursprung des Fastens liegt in der Religion. Wenn man fasten möchte, so gilt ein teilweiser oder völliger Entzug von Speisen, Getränken und Genussmittel. Ziel ist den Darm zu reinigen für eine bessere Gesundheit. Es gibt verschiedene Arten des Fastens. Man kann sich entweder auf eine bestimmte Lebensmittelgruppe beschränken oder ganz auf Lebensmittel verzichten (außer Tee, Wasser und Brühe). Wir haben uns das Fasten einmal genauer angesehen und hinsichtlich der Vorgehensweise, Anwendbarkeit, Wissenschaftlichkeit, Bewegung & Sport sowie der Dauer & Erfolg untersucht. Yazio.de Gesamtnote
VorgehensweiseVor dem Fasten ist eine gründliche Darmentleerung notwendig. Die Apotheke des Vertrauens kann sicherlich gute Empfehlungen geben. Während der Fastenkur ist es wichtig ausreichend viel zu trinken, mindestens 3 Liter pro Tag sind Pflicht. Jetzt heißt es aber nicht, den ganzen Tag nur Wasser zu trinken. Zur Auswahl stehen Tee, verdünnte Säfte und Brühe. Nach der Kur ist es wichtig den Körper wieder langsam an die Nahrung zu gewöhnen. Vorgehensweise
AnwendbarkeitDas Positive: die Kosten werden quasi minimiert, da man kaum einkaufen muss. Schwierig wird es während der Fastenkur zu arbeiten, da man sich in dieser Zeit eher schwach fühlt und weniger Energie zur Verfügung hat. Empfehlenswert ist daher, die Fastenkur im Urlaub durchzuführen. Um mehr Abwechslung in die kleine Auswahl von Flüssigkeiten zu bekommen, kann man viele Teesorten ausprobieren – das gleiche gilt bei den Säften. Anwendbarkeit
WissenschaftlichkeitDurch die Fastenkur kommt es zur Umschaltung von einer regelmäßigen Nahrungsaufnahme zu einer Nulldiät. Die Nährstoffzufuhr wird gestoppt und die Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratreserven verzehrt. Durch diesen Vorgang wird der Organismus geschwächt – daher ist eine Kur nur für Menschen geeignet, die fit sind und keine chronischen Krankheiten haben. Auch Schwangere und Stillende sollten keine Fastenkur anwenden. Ein ärztlicher Check sowie eine Beratung sind deshalb notwendig. Anhänger der Fastenkuren bestätigen ein gesteigertes Wohlbefinden und ein Gewinnen an neuer Energie. Jedoch konnten diese Eigenschaften noch nicht wissenschaftlich bewiesen werden. Allerdings wurde bestätigt, dass im Körper nach einigen Tagen der Seretoninspiegel steigt – das Glückshormon bewirkt dann das empfundene Wohlbefinden. Ärzte sprechen auch über einen positiven Effekt, die Entschlackung. Es werden quasi „Giftstoffe“ aus dem Körper geschieden. Ebenso sind positive Wirkungen auf Bluthochdruck und Rheumabeschwerden nachgewiesen worden. Leider gibt es viele Nebenwirkungen: Müdigkeit, Muskelabbau, Muskelkater, Kreislaufprobleme, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen und Bauchkrämpfe. Wissenschaftlichkeit
Bewegung & SportWährend der Fastenkur gibt es keine Empfehlungen für Bewegung. Beim Fasten ist es wichtig auf seinen eigenem Körper zuhören. Ist man sportlich und macht regelmäßig Sport, so kann man dies auch weiterhin tun. Bewegung & Sport
Dauer & ErfolgEine siebentätige Fastenkur ist problemlos durchführbar. Die Hartgesottenen können es bis zu 40 Tagen durchhalten. Mittelpunkt des Erfolgs ist nicht das Abnehmen, sondern die Reinigung des Körpers. Es kommt zwar zum Gewichtsverlust, wird aber die Ernährungsweise nicht geändert, so sind danach die Pfunde schnell wieder drauf. Dauer & Erfolg
Unser FazitFasten reinigt Körper und Seele und soll einem dabei helfen sich wieder wohl in seiner Haut zu fühlen. Die Kur ist ein guter Weg für einen Neustart einer ausgewogenen Ernährungsweise, aber soll nicht als direkter Weg zum Abnehmen verstanden werden. Ratgeber zum Thema
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Über den Autor
Nadja arbeitet als Diätassistentin. Sie ist Expertin in den Bereichen Diäten, Bluthochdruck und Diabetes.

