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Yazio.de Ernährungstagebuch

Fasten

Fasten

Der Ursprung des Fastens liegt in der Religion. Wenn man fasten möchte, so gilt ein teilweiser oder völliger Entzug von Speisen, Getränken und Genussmittel. Ziel ist den Darm zu reinigen für eine bessere Gesundheit. Es gibt verschiedene Arten des Fastens. Man kann sich entweder auf eine bestimmte Lebensmittelgruppe beschränken oder ganz auf Lebensmittel verzichten (außer Tee, Wasser und Brühe).

Wir haben uns das Fasten einmal genauer angesehen und hinsichtlich der Vorgehensweise, Anwendbarkeit, Wissenschaftlichkeit, Bewegung & Sport sowie der Dauer & Erfolg untersucht.

Yazio.de Gesamtnote3 von 5 Sterne

Vorgehensweise

Vor dem Fasten ist eine gründliche Darmentleerung notwendig. Die Apotheke des Vertrauens kann sicherlich gute Empfehlungen geben. Während der Fastenkur ist es wichtig ausreichend viel zu trinken, mindestens 3 Liter pro Tag sind Pflicht. Jetzt heißt es aber nicht, den ganzen Tag nur Wasser zu trinken. Zur Auswahl stehen Tee, verdünnte Säfte und Brühe. Nach der Kur ist es wichtig den Körper wieder langsam an die Nahrung zu gewöhnen.

Vorgehensweise3 von 5 Sterne

Anwendbarkeit

Das Positive: die Kosten werden quasi minimiert, da man kaum einkaufen muss. Schwierig wird es während der Fastenkur zu arbeiten, da man sich in dieser Zeit eher schwach fühlt und weniger Energie zur Verfügung hat. Empfehlenswert ist daher, die Fastenkur im Urlaub durchzuführen. Um mehr Abwechslung in die kleine Auswahl von Flüssigkeiten zu bekommen, kann man viele Teesorten ausprobieren – das gleiche gilt bei den Säften.

Anwendbarkeit3 von 5 Sterne

Wissenschaftlichkeit

Durch die Fastenkur kommt es zur Umschaltung von einer regelmäßigen Nahrungsaufnahme zu einer Nulldiät. Die Nährstoffzufuhr wird gestoppt und die Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratreserven verzehrt. Durch diesen Vorgang wird der Organismus geschwächt – daher ist eine Kur nur für Menschen geeignet, die fit sind und keine chronischen Krankheiten haben. Auch Schwangere und Stillende sollten keine Fastenkur anwenden. Ein ärztlicher Check sowie eine Beratung sind deshalb notwendig. Anhänger der Fastenkuren bestätigen ein gesteigertes Wohlbefinden und ein Gewinnen an neuer Energie. Jedoch konnten diese Eigenschaften noch nicht wissenschaftlich bewiesen werden. Allerdings wurde bestätigt, dass im Körper nach einigen Tagen der Seretoninspiegel steigt – das Glückshormon bewirkt dann das empfundene Wohlbefinden. Ärzte sprechen auch über einen positiven Effekt, die Entschlackung. Es werden quasi „Giftstoffe“ aus dem Körper geschieden. Ebenso sind positive Wirkungen auf Bluthochdruck und Rheumabeschwerden nachgewiesen worden. Leider gibt es viele Nebenwirkungen: Müdigkeit, Muskelabbau, Muskelkater, Kreislaufprobleme, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen und Bauchkrämpfe.

Wissenschaftlichkeit2 von 5 Sterne

Bewegung & Sport

Während der Fastenkur gibt es keine Empfehlungen für Bewegung. Beim Fasten ist es wichtig auf seinen eigenem Körper zuhören. Ist man sportlich und macht regelmäßig Sport, so kann man dies auch weiterhin tun.

Bewegung & Sport2 von 5 Sterne

Dauer & Erfolg

Eine siebentätige Fastenkur ist problemlos durchführbar. Die Hartgesottenen können es bis zu 40 Tagen durchhalten. Mittelpunkt des Erfolgs ist nicht das Abnehmen, sondern die Reinigung des Körpers. Es kommt zwar zum Gewichtsverlust, wird aber die Ernährungsweise nicht geändert, so sind danach die Pfunde schnell wieder drauf.

Dauer & Erfolg2 von 5 Sterne

Unser Fazit

Fasten reinigt Körper und Seele und soll einem dabei helfen sich wieder wohl in seiner Haut zu fühlen. Die Kur ist ein guter Weg für einen Neustart einer ausgewogenen Ernährungsweise, aber soll nicht als direkter Weg zum Abnehmen verstanden werden.

Yazio.de Gesamtnote3 von 5 Sterne
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Über den Autor

Nadja arbeitet als Diätassistentin. Sie ist Expertin in den Bereichen Diäten, Bluthochdruck und Diabetes.

 
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