Nulldiät
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Die Nulldiät ist wohl eine der simpelsten und doch strengsten Diäten. Die wichtigste und einzige Regel: Kein Verzehr von Lebensmittel, also ein totaler Verzicht auf Nahrungsaufnahme. Stattdessen wird vermehrt Flüssigkeit aufgenommen. Auf den ersten Blick erscheint die Nulldiät logisch: Wo keine Kalorien aufgenommen werden, kann auch kein Fett angesetzt werden. Doch lohnt sich das Fasten auch oder schadet die Hungerkur vielleicht mehr, als sie nützt? Wir haben uns die Nulldiät einmal genauer angesehen und hinsichtlich Vorgehensweise, Anwendbarkeit, Wissenschaftlichkeit, Bewegung & Sport der Dauer & Erfolg untersucht. Yazio.de Gesamtnote
VorgehensweiseWie schon erwähnt, darf man bei der Nulldiät keinerlei Nahrung zu sich nehmen. Einzig und allein Wasser sowie kalorienarme Getränke und Tees sind erlaubt. Mindestens drei bis vier Liter am Tag muss man während der Hungerkur trinken. So sollen die Stoffwechselprodukte ausgeschieden werden. Da durch die fehlende Nahrungsaufnahme wichtige Mineralstoffe und Vitamine fehlen, wird die zusätzliche Einnahme von Nahrungsergänzungsmittel empfohlen. Vorgehensweise
AnwendbarkeitDie Anwendung ist relativ einfach, zuminderst auf dem ersten Blick. Zwar muss man keine Kalorien zählen und der Geldbeutel bleibt auch verschont, allerdings muss man sehr viel Motivation aufbringen. Vor allem auf Arbeit oder beim Weggehen mit Familie und Freunden, wird das Durchhalten nicht leicht gemacht. Hier sollte man Mensen und Restaurants meiden. Besonders am Anfang einer Nulldiät ist der Hunger besonders groß und erfordert einen starken Willen. Anwendbarkeit
WissenschaftlichkeitViele erhoffen sich durch die Nulldiät eine rasche Gewichtsabnahme, vor allem die Fettdepots sollen schnell schwinden. Jedoch kommt es zunächst zum Verlust der Muskelmasse. Erst nach ein paar Wochen stellt sich der Körper auf die Fettverbrennung ein. Weitere Nebenwirkungen sind Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Mangelerscheinungen, Gallenkoliken, Gichtanfälle und auch Herzinfarktanfälle. Deshalb sollten Diabetiker und Menschen mit Nierenfunktionsstörungen oder Herz-Kreislauf-Problemen die Nulldiät meiden. Wissenschaftlichkeit
Bewegung & SportBei dieser Diät werden keine Sportempfehlungen gegeben. Durch die fehlende Energieaufnahme ist man wahrscheinlich auch empfindlicher bei starken sportlichen Aktivitäten und es treten Schwindelgefühle auf. Jedoch ist Bewegung wichtig und sollte mit einer Kombination ausgewogener Mischkost das A und O sein für gesundes Abnehmen. Bewegung & Sport
Dauer & ErfolgDie Nulldiät erfüllt ihr Versprechen erst nach einigen Wochen. Eine so lange Nulldiät hält jedoch kaum einer aus. Zudem schadet diese extreme Hungerkur dem Körper mehr, als sie nützt und hinterher tritt der JoJo-Effekt ein. Dauer & Erfolg
Unser FazitDie Nulldiät ist eine der Diäten, die man besser nicht ausprobieren sollte. Zwar ist sie sinnvoll, wenn stark Übergewichtige ihre Ernährungsweise ändern möchten – wobei immer ein Arzt zu Rate gezogen werden sollte – jedoch hat man erheblich mehr Erfolg mit einer gesunden Lebensweise bestehend aus viel Bewegung und einer ausgewogenen Kost. Ratgeber zum Thema
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Über den Autor
Nadja arbeitet als Diätassistentin. Sie ist Expertin in den Bereichen Diäten, Bluthochdruck und Diabetes.

