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Yazio.de Ernährungstagebuch

Nulldiät

Nulldiät

Die Nulldiät ist wohl eine der simpelsten und doch strengsten Diäten. Die wichtigste und einzige Regel: Kein Verzehr von Lebensmittel, also ein totaler Verzicht auf Nahrungsaufnahme. Stattdessen wird vermehrt Flüssigkeit aufgenommen. Auf den ersten Blick erscheint die Nulldiät logisch: Wo keine Kalorien aufgenommen werden, kann auch kein Fett angesetzt werden. Doch lohnt sich das Fasten auch oder schadet die Hungerkur vielleicht mehr, als sie nützt?

Wir haben uns die Nulldiät einmal genauer angesehen und hinsichtlich Vorgehensweise, Anwendbarkeit, Wissenschaftlichkeit, Bewegung & Sport der Dauer & Erfolg untersucht.

Yazio.de Gesamtnote2 von 5 Sterne

Vorgehensweise

Wie schon erwähnt, darf man bei der Nulldiät keinerlei Nahrung zu sich nehmen. Einzig und allein Wasser sowie kalorienarme Getränke und Tees sind erlaubt. Mindestens drei bis vier Liter am Tag muss man während der Hungerkur trinken. So sollen die Stoffwechselprodukte ausgeschieden werden. Da durch die fehlende Nahrungsaufnahme wichtige Mineralstoffe und Vitamine fehlen, wird die zusätzliche Einnahme von Nahrungsergänzungsmittel empfohlen.

Vorgehensweise3 von 5 Sterne

Anwendbarkeit

Die Anwendung ist relativ einfach, zuminderst auf dem ersten Blick. Zwar muss man keine Kalorien zählen und der Geldbeutel bleibt auch verschont, allerdings muss man sehr viel Motivation aufbringen. Vor allem auf Arbeit oder beim Weggehen mit Familie und Freunden, wird das Durchhalten nicht leicht gemacht. Hier sollte man Mensen und Restaurants meiden. Besonders am Anfang einer Nulldiät ist der Hunger besonders groß und erfordert einen starken Willen.

Anwendbarkeit2 von 5 Sterne

Wissenschaftlichkeit

Viele erhoffen sich durch die Nulldiät eine rasche Gewichtsabnahme, vor allem die Fettdepots sollen schnell schwinden. Jedoch kommt es zunächst zum Verlust der Muskelmasse. Erst nach ein paar Wochen stellt sich der Körper auf die Fettverbrennung ein. Weitere Nebenwirkungen sind Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Mangelerscheinungen, Gallenkoliken, Gichtanfälle und auch Herzinfarktanfälle. Deshalb sollten Diabetiker und Menschen mit Nierenfunktionsstörungen oder Herz-Kreislauf-Problemen die Nulldiät meiden.

Wissenschaftlichkeit1 von 5 Sterne

Bewegung & Sport

Bei dieser Diät werden keine Sportempfehlungen gegeben. Durch die fehlende Energieaufnahme ist man wahrscheinlich auch empfindlicher bei starken sportlichen Aktivitäten und es treten Schwindelgefühle auf. Jedoch ist Bewegung wichtig und sollte mit einer Kombination ausgewogener Mischkost das A und O sein für gesundes Abnehmen.

Bewegung & Sport1 von 5 Sterne

Dauer & Erfolg

Die Nulldiät erfüllt ihr Versprechen erst nach einigen Wochen. Eine so lange Nulldiät hält jedoch kaum einer aus. Zudem schadet diese extreme Hungerkur dem Körper mehr, als sie nützt und hinterher tritt der JoJo-Effekt ein.

Dauer & Erfolg2 von 5 Sterne

Unser Fazit

Die Nulldiät ist eine der Diäten, die man besser nicht ausprobieren sollte. Zwar ist sie sinnvoll, wenn stark Übergewichtige ihre Ernährungsweise ändern möchten – wobei immer ein Arzt zu Rate gezogen werden sollte – jedoch hat man erheblich mehr Erfolg mit einer gesunden Lebensweise bestehend aus viel Bewegung und einer ausgewogenen Kost.

Yazio.de Gesamtnote2 von 5 Sterne
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Über den Autor

Nadja arbeitet als Diätassistentin. Sie ist Expertin in den Bereichen Diäten, Bluthochdruck und Diabetes.

 
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