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Rollschuhlaufen

Rollschuhlaufen

Rollschuhlaufen bildet die Basis vieler Sportarten, die heute auf Rollen ausgeübt werden. Um 1800 erfreute sich das Rollschuhlaufen während der Freizeit immer größerer Beliebtheit. Das Rollschuhlaufen ist vor allem im Freien sehr beliebt, da man die sportliche Aktivität bei schönem Wetter mit einem Sonnenbad kombinieren kann. Heute sieht man nur noch selten Rollschuhfahrer, da diese seit Mitte der 1990er Jahre von den Inline-Skates abgelöst wurden. Der größte Unterschied liegt in der Anordnung der Rollen. Rollschuhe haben zwei Achsen mit je zwei Rädern, so dass es weniger wackelig ist auf ihnen zu stehen und damit zu fahren. Vorne am Schuh befindet sich zudem ein Stopper, um bremsen zu können. Das Rolllager der Inline-Skates ist mit insgesamt vier oder fünf Rollen hintereinander angeordnet.

Rollschuhlaufen kurbelt den Fettstoffwechsel an und treibt den Puls nicht zu stark in die Höhe. So ist diese Sportart ideal für das Herz-Kreislauf-System und hält den Körper fit. Da die Bewegungen meist fließend sind, werden die Gelenke und der Rücken geschont. Allerdings wird bei sehr schnellen Bewegungen und beim Vorbeugen die Lendenwirbelsäule sehr stark belastet. Balance, Beweglichkeit und Reaktionsfähigkeit sind beim Rollschuhlaufen besonders wichtig. Aber auch die Koordinationsfähigkeit wird geschult. Vor allem die Innen- und Außenseiten der Po- und Beinmuskulatur sowie die Muskelgruppen des unteren Rückens werden trainiert.

Verletzungen kann man sich vor allem zuziehen, wenn man keine entsprechende Schutzkleidung wie Knie-, Ellenbogen- und Handgelenkschoner sowie einen Helm trägt. Bei einem Sturz auf hartem Asphalt sind daher Abschürfungen, Prellungen aber auch Brüche an Händen und Unterarmen möglich. Wer ungeübt ist, sollte als erstes das Bremsen und das Fallen richtig üben. Vor allem nasse und sandige Wege oder unebenes Gelände können bei Anfängern zu Verletzungen führen. Ungeeignet ist das Rollschuhlaufen aufgrund der Sturzgefahr für ältere Menschen, Menschen mit Rücken- und Hüftbeschwerden sowie für Personen, die motorisch eingeschränkt sind.

Allgemeine Informationen zu Rollschuhlaufen

SchwierigkeitsgradLeicht
Verletzungsgefahr RollschuhlaufenGering

Kalorienverbrauch Rollschuhlaufen für 30min bei einem Körpergewicht von

50 kg175 kcal
70 kg245 kcal
90 kg315 kcal
60 kg210 kcal
80 kg280 kcal
100 kg350 kcal

Beanspruchte Muskelgruppen Rollschuhlaufen

Rollschuhlaufen beanspruchte Muskeln von vorne
Vorderansicht
Rollschuhlaufen beanspruchte Muskeln von hinten
Hinteransicht
Beinmuskulatur
Gesäßmuskulatur
Rückenmuskulatur
Wadenmuskulatur

Über den Autor

Bianka ist Journalistin und schreibt über Themen wie ausgewogene Ernährung und gesunde Lebensmittel.

 
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